Evangelikale nehmen Stellung zu umstrittenem Pastor
Bremen/Kassel (idea) - Der nach einer islamkritischen Predigt in die Schusslinie geratene Bremer Pastor Olaf Latzel erhält von Evangelikalen einerseits massive Kritik, aber auch Rückendeckung. Latzel hatte am 18. Januar im Gottesdienst der St. Martini-Kirchengemeinde davor gewarnt, die Unterschiede zwischen Christentum und Islam zu verwischen: „Es gibt nur einen wahren Gott. Wir können keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben.” Er wandte sich auch gegen das gemeinsame Gebet von Christen und Muslimen zu dem einen Gott: „Das ist Sünde, und das darf nicht sein. Davon müssen wir uns reinigen.“ Zur Frage, ob Christen mitmachen müssten, wenn Muslime sie einladen „zu ihrem Zuckerfest und all diesem Blödsinn“, sagte Latzel: „Nein, da müssen wir ganz sauber bleiben.“ Er mahnte Christen auch, keine Buddha-Statuen in ihren Häusern aufzustellen: „Das ist Götzendienst. Das gehört nicht zum Christen dazu.“
CDU-Spitzenkandidatin Motschmann: Keine Predigt im Geist Jesu Christi
Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU in Bremen, Elisabeth Motschmann, nannte die Predigt unverantwortlich. „Die polemischen Beschimpfungen anderer Religionen schaden in hohem Maße dem Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, um den wir gerade jetzt so ringen“, sagte sie auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Motschmann ist Spitzenkandidatin der CDU für die Bürgerschaftswahl in Bremen am 10. Mai. Sie übte auch scharfe Kritik an Latzels Äußerungen zur römisch-katholischen Kirche. Er hatte gesagt: „Das wollen wir nicht vergessen, dieser ganze Reliquiendreck und -kult, der ist heute noch in der katholischen Kirche verbreitet.“ Motschmann: „Das tut so weh, dass einem die Worte fehlen und jedes Verständnis.“ Latzels Aussagen entsprächen nicht dem Geist Jesu Christi.
Allianzvorsitzender: Predigt zur Unzeit
Der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Bremen, Pastor Andreas Schröder, sagte gegenüber idea, er habe Fragen an die Predigt „im Hinblick auf Wortwahl und Stil, nicht inhaltlich“. Latzel habe sich einer „missverständlichen und brachialen“ Sprache bedient. Schröder: „Das Problem der Predigt war, dass es ein Rundumschlag war in einer Wortwahl, die als verletzend oder beleidigend gehört werden konnte.“ Latzel habe diese Predigt zudem „zur Unzeit gehalten“ - einen Tag vor einer Demonstration in Bremen für Toleranz und Weltoffenheit, bei der die Stadt zeigen wollte, dass sie sich von der Pegida-Bewegung distanziert.
Schröder: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“
„So emotional wie die Predigt war, so emotional sind dann auch die Reaktionen“, sagte Schröder im Blick auf Kommentare in lokalen Medien, die Latzel mit muslimischen Hasspredigern verglichen haben. „Wenn man Latzel vorwirft, überzogen zu haben, würde das auch für die Reaktionen auf seine Predigt gelten.“ Aber: „Wer immer wieder Wind sät, wird Sturm ernten, und das ist die Erfahrung, die Herr Latzel jetzt macht.“ Die staatsanwaltschaftlichen Vorermittlungen gegen Latzel wegen des Verdachts der Volksverhetzung bezeichnete Schröder als unangemessen: „Da täte man ihm unrecht, wenn man denkt, er sei volksverhetzend eingestellt.“ Zur weiteren Zusammenarbeit mit Latzel im Rahmen der Allianz sagte er: „Pastor Latzel ist ein Bruder, den ich schätze; wir kommen gut miteinander aus, und ich denke, dass wir den Weg zusammen weitergehen.“
Parzany stellt sich hinter Latzel
Unterstützung erfährt Latzel von Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), dem früheren Leiter der Evangelisationsbewegung ProChrist. Latzel sei bekannt für seine klare und nicht besonders vorsichtige Sprache, sagte Parzany gegenüber idea. „Seine Bibelauslegung in dieser Predigt ist sehr seelsorgerlich, denn sie fängt mit Kritik bei uns Christen an. Er spricht darin Wahrheiten aus, die nicht zu bezweifeln sind.“ Über die Wortwahl könne man verschiedener Meinung sein; das Wesentliche sei aber der Inhalt. Parzany rät: „Hört euch die Predigt selber an!“ Er sei erschrocken darüber, wie Latzels Worte teilweise in Zeitungen wiedergegeben worden seien. „Das war wirklich entstellend“, so Parzany. Latzel habe in der Predigt klar darauf hingewiesen, dass Christen eine Verpflichtung hätten, ihren muslimischen Nachbarn mit Nächstenliebe zu begegnen. Zur Kritik aus christlichen Kreisen sagte Parzany: „Das Abrücken der Frommen von Latzel halte ich für völlig unangemessen.“ Unterdessen haben Unterstützer von Latzel eine Facebook-Seite mit dem Namen „Solidarität mit Olaf Latzel” ins Leben gerufen. Die Seite hat in wenigen Stunden bereits rund 700 Gefällt-mir-Klicks erhalten.
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Lisettevor 7 Stunden
Lieber Herr Freundlich, danke für Ihre Rückmeldung. Ich mag ja Katholiken sehr und gerade heute habe ich mich herzlich bedankt für die Petition an Papst Franziskus um ein klärende Wort. Es geht ja darum, dass die Kirche sich ihre Lehre nicht verwässern lässt durch Homodruck und Ehemoderne. Lieber Herr Freundlich, ich werde die Redefreiheit von Pastor Latzel immer verteidigen. Die eindringliche Mahnung an das erste Gebot ist was so elementar wichtiges, das ist nämlich das Fundament für die anderen Gebote. Das war toll, wie er das gemacht hat. Diese Eindringlichkeit entsprach dem Anspruch des Gebotes. Und, lieber Herr Freundlich, ich bin so froh, dass es die Kath. Kirche gibt, mit all ihren Fehlern und Schwächen, wie andere Kirchen auch. Ich mag nicht mehr rumstreiten, das Leben ist zu kurz dafür. Ich bin weder aus Bayern noch aus Bremen, aber ich mag Benedikt XVI. und ich mag den Norden. Grad eben - weil ich fern der Heimat bin - hab ich mir auf youtube die Bayernhymne angehört und sie in mehreren Videos, eines sogar mit Benedikt XVI. mitgesungen. Dieses wunderschöne Bayern. Und ich liebe die Nordsee, die weltoffenen Hansestädte. Lieber Herr Freundlich, halten Sie von mir, was Sie wollen, ich mag den Herrn Latzel, ich mag Sie und ich mag die Katholiken. So samma halt! Die Rechthaberei - ich kann's nicht mehr hören. Was dem Zeitgeist trutzt um der Ehre Gottes willen, das verteidige ich.
jesuslovervor 8 Stunden
@nelly: Bitte machen sie so etwas öffentlich. Dieser Druck auf Mitarbeiter ist erbärmlich. Hier sind vermutlich wirklich Dinge im Hintergrund gelaufen, so wie ich in einem anderen Forum (oder hier?) gelesen habe, dass nämlich eine Spitzenkandidatur, ein ehemaliger Pastor, eine abgelehnte Bitte um Predigt einer Frau in der St.Martini, ein One-Church-Projekt, Kirchensenatoren hier ein Klüngel gebildet haben und Pastor Latzel jetzt abgeschossen werden soll. Hier geht es dann nicht nur um Demokratiedefizite sondern um ganz traurige menschliche Schicksale, die auf hohen Posten sind. Bremen, bitte aufmerksam bleiben. Ich rufe zu Solidarität mit Herr Latzel auf und fordere keinen Shitstorm, aber freundliche E-Mails an die beteiligten Kirchenfürsten (oder die sich dafür halten) auf, indem sie auf diese Einflussnahme auf Mitarbeiter hinweisen. Pressestelle Kirche Bremen: presse@kirche-bremen.de
Lisettevor 11 Stunden
Danke nelly, dass Sie Gottes Stimme in Ihrem Gewissen nicht unterdrückten. Apg 5,29.
Freundlichvor 12 Stunden
@Lisette: Olaf Latzels antikatholische Ausfälle stören mich eigentlich nicht so sehr, obwohl ich Katholik bin. Es sind halt die dummen unsachlichen Anwürfe, die man von Radikalprotestanten kennt und auf die man im Grunde gar nicht groß reagieren braucht, weil sie frei erfunden sind. Ärgerlich ist natürlich, dass Sie den Unfug glauben, den Latzel behauptet, z.B. die Sache mit dem Papstsegen, von der Sie in einem anderen Beitrag gesagt haben, es sei Ihnen neu und Sie seien dankbar, darüber aus Latzels Predigt aufgeklärt worden zu sein. Bitte glauben Sie das alles nicht, es ist erfunden. Katholische Übertreibungen und Fehlhaltungen gibt es durchaus, auch Lehren, über die man diskutieren kann und vielleicht auch muss, aber sicher nicht mit einem vorurteilsbehafteten Phrasendrescher wie Latzel.
Freundlichvor 13 Stunden
@Paul: Latzel verkündet ja gerade nicht die biblische Wahrheit, das ist es ja, was ich ihm zum Vorwurf mache. Jesus Christus kommt in seiner Predigt überhaupt nicht vor, er erwähnt ihn gar nicht, sondern benutzt nur seinen Namen, wie eine inhaltslose Chiffre. Einmal erwähnt er ihn doch und behauptet fälschlich (und völlig unbiblisch), es sei Christus gewesen, der Gideon aufforderte, ein religiös motiviertes Attentat zu verüben. Eine blasphemische Lüge, die nur jemand sagen kann, der Jesus Christus nicht kennt. Eine biblische Wahrheit ohne Jesus Christus gibt es für uns Christen aber nicht. Es ist nicht die evangelische Wahrheit, die Latzel verkündet, sondern eine selbst erfundene Gideon-Religion, die eher dem Islam gleicht als dem Christentum. Hör dir mal den ersten Abschnitt seiner Predigt an: Es gibt nur einen Gott, du darfst ihm nichts beigesellen, wer Idole hat, ist ein Götzendiener, und Andersgläubige sowieso (selbst wenn sie Monotheisten sind). Das ist radikaler Islam pur. Und an diejenigen, die sich aufregen, weil Latzel mit Pierre Vogel verglichen wird: Der sagt wirklich nichts anderes (es gibt wesentlich gewaltaffinere Salafistenprediger). Ich höre seine Predigten oft, und es ist exakt dasselbe, was Latzel sagt, nur halt mit anderen Chiffren.
Freundlichvor 13 Stunden
@Johannes Hardt: Besonders lustig ist ja der Vorwurf des "Wohlfühlchristentums". Wenn jemand ein Wohlfühlchristentum verkündet, ist es Olaf Latzel. Er predigt so, dass sich die Leute wohlfühlen, die im zuhören. Eine "Reinigung", die nicht mich betrifft, sondern die anderen. Klasse. Da lehnt man sich im Wohlgefühl zurück. Sich selbst und seinen Fremdenhass zu hinterfragen? Fehlanzeige. Alles was wir entsorgen müssen, sind ja die Buddhafigürchen (die von uns sowieso keiner hat). Bequemer geht's nicht. Ein Christentum für Rechthaber, die nicht Jesus folgen wollen, die Jesus Christus gar nicht kennen wollen, sondern die es sich einfach machen und nur seinen Namen benutzen und Herr, Herr sagen und dann draufschlagen, wenn ihnen jemand in die Quere kommt. Das ist Antichristentum.
Lisettevor 15 Stunden
Erklärung an die geschätzten Mitforisten: Es gibt Nicknamen, die das Geschlecht nicht erkennen lassen. Bitte entschuldigen Sie, dass ich diese Menschen in der männlichen Form anreden werde. Es ist z.B. blöd, einen Foristen namens 'Feld' als Sache anzusprechen, nämlich "das Feld meint ...". Eine Zahl ist für mich eine Foristin, eine Bibelstelle männlicher Forist bis auf Esther und Ruth. Buchstaben mache ich zum Herrn.
Christvor 17 Stunden
@HerbertKlupp: "und die Verehrung eben "rein glaubensgemäß", aber nicht rational oder materiell sinnvoll, wissen wir heute, daß in jedem Stück Knochen die volle (DNA-)Formel für diesen individuellen Menschen enthalten ist. Wenn Sie so wollen, hat die moderne Biologie hier die katholische Praxis bestätigt. Wir haben in den Reliquien nicht nur symbolisch ein Stück Heiligkeit vor uns, sondern DIE GANZE FORMEL DIESE MÄRTYRERS, WELCHE VON GOTT "GESCHRIEBEN" WURDE." Gott will nicht weder im (AT noch im NT) das wir uns an die Toten wenden oder Totengebeine(Unreinigkeit) verehren. So was gibt nur im Heidentum und Katholizismus. 4. Mose 19,11 Wer einen Toten anrührt, irgendeinen Leichnam eines Menschen, der bleibt sieben Tage lang unrein. 4. Mose 19,16 Auch wer auf freiem Feld einen mit dem Schwert Erschlagenen anrührt oder sonst einen Toten oder das Gebein eines Menschen oder ein Grab, der ist sieben Tage lang unrein. 5. Mose 18,10 Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, 11 oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher oder jemand, der sich AN DIE TOTEN wendet. 12 Denn wer so etwas tut, ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der Herr, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz. 13 Du aber sollst dich ganz an den Herrn, deinen Gott, halten; 14 denn diese Heidenvölker, die du aus ihrem Besitz vertreiben sollst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber erlaubt der Herr, dein Gott, so etwas nicht. http://www.way2god.org/de/bibel/5_mose/18/11/?hl=1#hl Matthäus 23,27 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber VOLLER TOTENGEBEINE UND ALLER UNREINHEIT SIND! 28 So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. http://www.way2god.org/de/bibel/matthaeus/23/1-36?hl=1#hl
ThomasEausFvor 1 Tag
Lieber Freundlich, die Predigt von Pastor Latzel habe ich gelesen und kann deshalb nicht nachvollziehen, auf welche Passagen du dich beziehst, wenn du schreibst:"Pastor Latzel macht Christus zum Befürworter von Gewalt im Namen Gottes." Olaf Latzel hatte ich so verstanden, daß er im Sinne der Heiligung des einzelnen Christen dafür warb, daß der Christ sich im eigenen Leben von allem trennen sollte, was neben Gott und Christus steht bzw. zwischen Christus/Gott und ihm, im Sinne des ersten Gebotes und der Bergpredigt. In der Apostelgeschichte und den Briefen des NT finden wir zahlreiche Textstellen, in den die Abgrenzung und die Trennung angesprochen werden. Vielleicht kannst du dann auch noch erklären, aus welchen Passagen du schließt, "Olaf Latzel verfälsche das Evangelium."
nellyvor 1 Tag
Ich arbeite bei der Bremischen Evangelischen Kirche und bin doch erschüttert, wie weit nun der Einsatz gegen Olaf Latzel geht. Wir Mitarbeiter wurden von unserer Leitung aufgefordert, eine Unterschrift gegen "diesen Hassprediger" zu leisten. Die Mitarbeitervertretung hatte das laut ihrer Aussage initiiert und durch ihre Worte wurde den Mitarbeitern ja schon fast suggeriert, zu unterschreiben. Ich kann nur beten, dass mein deutlicher Protest einige meiner Kolleginnen davon abgehalten hat, so etwas unbedacht zu unterschreiben. Sowieso müssen wir viel enger zusammenrücken und beten, denn der Gegenwind weht immer stärker und das auch aus "vermeintlich eigenen Kreisen". Ich bete, dass unser Herr uns die Kraft, Weisheit und Mut schenkt, zu seinem Wort zu stehen und es auch zu verkündigen, ohne einzuknicken aus lauter Menschenfurcht und falscher Toleranz
milanvor 1 Tag
Herr Allianzvorsitzender, shalom. Meine Bibel sagt mir, das Gottes Wort zur Zeit und zur Unzeit zu predigen ist.
Paulvor 1 Tag
Einfach traurig, dass man in unserm Land die biblische Wahrheit nicht mehr verkündigen darf...
Karl-HeinzKammvor 1 Tag
Ein Freund hat mir den Link zu der Predigt von Olaf Latzel geschickt, und ich habe mir die Predigt angehört. Was er gesagt hat sind doch die grundlegenden Wahrheiten, die wir auf jeder Seite des Wortes Gottes finden, auch des Neuen Testaments. Was schreibt Paulus denn den Korinthern in 2 Kor. 6:11 – 7:1? In V. 17 heißt es: „Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab!, spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! Und ich werde euch annehmen“. Die Gemeinde Jesu ist die Herausgerufene (Ekklesia). Paulus hat die, die seine Lehre, und damit Christus, angenommen haben immer abgesondert von denen, die ungehorsam blieben (z.B. Apg. 19:8-9). Warum wundern sich hier so viele darüber? Schon in der Bibel wird sichtbar, dass überall dort, wo das Evangelium in Klarheit verkündigt wird, Widerstand entsteht (Stephanus, Paulus in Philippi, in Thessalonich usw.). Das ist völlig deckungsgleich mit der Geschichte von Gideon. Dieses Prinzip finden wir in der ganzen Bibel. Gott ist unveränderlich (Jak. 1:17). Er ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und der Vater von Jesus Christus, auf den alle Schriften des Alten Testamentes hinweisen. Die Segenslinie geht übrigens zurück über Isaak, nicht über Ismael. Wer an Jesus Christus glaubt, d.h. Ihm sein Leben anvertraut (!), der muss eben alle anderen Götter und Götzen aus seinem Leben werfen. Gott teilt Seine Ehre mit niemandem (Jes. 42:8 – „Ich bin Jahwe, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern.“). Paulus ist an dieser Stelle radikaler (radikal = verwurzelt), als die meisten Verkündiger heute (hier Gal. 1:6-10 zu lesen wäre sehr hilfreich). Paulus will nicht Menschen gefallen, er sucht nicht nach humanistischen Wegen, das bekennt er sehr klar. Und was ist das Evangelium, das er da so vehement, mit Androhung von Fluch (!), verteidigt? Die Antwort gibt er in 1.Kor. 2:2 „Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.“ Nur Jesus Christus, alle anderen Wege sind Wege in die Hölle. Jesus ist der einzige Weg zum Vater, nur Er ist der Retter und somit Inhalt des Evangeliums des Paulus (Apostellehre). Götter und Götzen sind „Nichtse“ (z.B. steht in Jer. 10:3 tatsächlich „ein Nichts“ statt Götze). Wer sich auf Götzen einlässt begeht in den Augen Gottes „Ehebruch“ (Jer. 3:13-14). Was war der Auftrag Jesu, bevor Er zum Vater ging? Das finden wir in Math. 28:18-20. Jesus hat uns also nicht geboten, mit anderen Religionen, die niemanden retten können, gute Kompromisse zu schließen. Finsternis hat mit dem Licht nichts gemeinsam. Bei alledem lieben wir von Herzen jeden Menschen, der Jesus Christus noch nicht erkannt hat, egal welchem Glauben er angehört, und wir beten um Wege, ihnen das Evangelium verkündigen zu können. Menschen, egal wie christlich sie sich nennen, die aber nicht wirklich ihr Leben unter die Gnade und Herrschaft Jesu gestellt haben (Math. 10:38-39), werden nicht verstehen können, was Olaf Latzel gepredigt hat. Nachfolger Jesu, die Ihn mehr lieben als ihr Leben, werden verfolgt werden, das ist, was Jesus ihnen sehr ehrlich vorausgesagt hat (Math. 10:17ff), und was Petrus in seinem Brief bestätigt (1.Petr. 4:12-14). Es ist normal, dass diese Widerstände kommen. Nur etwas verwundert mich, nämlich dass Olaf Latzel sich noch einer Organisation zugehörig fühlt, die doch längst Ziele anstrebt und Praktiken ausübt, die dem Wort Gottes entgegengesetzt sind. Die Aufforderung Gottes ist heute immer noch dieselbe: Ekklesia – herausgerufen (Offb. 18:4) „Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“
Lisettevor 1 Tag
Lieber Herr Klupp, ich kann in der Liebe Jesu mit diesen Gegensätzen klar kommen. Der Forist 'Werthvoll' schrieb hierzu: "Man spürt, dass er die Predigt nicht nur abgelesen sondern aus seinem Herzen gepredigt hat. Da kann es eben schon mal vorkommen dass manche Formulierungen vielleicht nicht glücklich gewählt ist, oder missverstanden wird. Und die Prediger unter uns, die in gleicher Weise predigen und nicht alles wortwörtlich ablesen, wissen genau wovon ich rede." Zitatende. Also das ist, meine ich, einem Verzweiflungsschrei zuzurechnen, darüber, dass Leute den heiligen Gott gleichzusetzen scheinen mit Reliquien und dafür einen Aufwand betreiben und zu einem toten Gegenstand pilgern und vielleicht glauben, dass sie jetzt besser bei Gott dastünden. Das ist als nichtkatholischer Christ, der ich das schon eh und je aus der Distanz mit einem "Zeitlupen-Kopfschütteln" wahrgenommen habe und nur ein Achselzucken für den Rock in Aachen oder irgendwo übrig hatte, nachzuvollziehen, wenn das bei Evangelikalen als Fehler bezeichnet wird. Ich hätte ein neutrales Wort wie Nonsens auch besser gefunden. Aber ich bin mir sicher, dass es Herrn Latzel nicht um die Beleidigung der kath. Kirche ging, sondern um die Bewahrung seiner ihm folgenden Leute vor Fehlgeleitetsein. Doch, das weiß ich auch, nicht jeder, der zu einer Reliquie wandert, ist fehlgeleitet. Aus welchen Gründen dieser dorthin geht, wissen wir ja gar nicht. Da gibt es so viele Sachen, die diesen interessieren könnten, und der hat mit Verehrung oder Anbetung vielleicht gar nichts am Hut. Was aber am allerwichtigsten für mich ist, ist, dass ich es nicht brauche, dass ich nicht in anderer Leute Kopf schauen kann und will, und dass jede Beziehung eines Menschen mit Gott eine unmittelbar direkte ist. Ich unterscheide nun allerdings noch zwischen einer Aschera und einem Baal auf der einen Seite und einem Christopherusanhängerchen auf der anderen Seite. Helfen und Heilen tun sie alle nicht, aber das sehe ich nicht auf der gleichen Ebene. Wenn ein Katholik seinen Namensheiligen oder die Maria an einem Kettchen trägt, als Schmuckstück, und daran Freude hat, soll er sie doch haben. Ich werde diesen da deshalb bestimmt nicht belehren, geschweige denn als Mensch ablehnen. Es ist also so, dass wenn ich ein Schaf von Pastor Latzel wäre und diese Predigt direkt aus seinem Munde gehört hätte mit der dringenden Bitte, mich zu reinigen, so würde ich das ernst nehmen und auch tun, bei mir selbst! Aber ich würde meine katholischen Freunde deshalb in Ruhe lassen. Punkt! Da müsste ich ja sonst bescheuert sein. Habe ich nicht selbst auch noch ein bisschen Gehirnschmalz? Und apropos Bildersturm bin ich über jedes Bildnis froh, welches dem Bildersturm nicht zum Opfer gefallen ist. Wie Sie nun Herrn Latzel sehen, Herr Klupp, das ist Ihre Sache allein. Dazu nehme ich keine Stellung. Das ist mir auch gar nicht möglich. Ich kann nur sagen: Schade, hätt nicht sein brauchen.
Johannes Hardtvor 1 Tag
@Herbert-Klupp: Noch einmal: Sie übertreiben. Ich musste fast lachen. Dass radikale Protestanten Sie leben lassen, das rechnen Sie selbigen hoch an. Bitte, wir waren als Prediger in Südtirol. Dort haben uns gläubige Katholiken (wirklich gläubig an Jesus Christus) erzählt, wie sehr die Evangelischen in ihrer Gegend verfolgt wurden. Auch heute gibt es dort kaum Evangelische. Wir selbst hatten dort wunderbare Gemeinschaft mit katholischen Christen, wir hatten den gleichen Glauben - auch einige Nonnen dort. Natürlich kann man das Stürmen von Bildern und Heiligenfiguren bei gewissen Eiferern nicht gut heißen. Aber Pastor Latzel mit Islamisten in eine Kiste zu packen: das ist lieblos, ungerecht und unchristlich. Wir haben es in unserer Jugend noch erlebt, dass z.B. in Spanien, wo Evangelische wirklich verfolgt wurden. Wo aber wurden denn Katholiken verfolgt? Aber mal ehrlich: wir sollten uns als Christen doch eher zusammentun, weil die Verfolgung bald kommt. Und Ihre Bemerkung über Pastor Latzel ist ein no go.
jesuslovervor 1 Tag
@Wolfram.Dawin: Mein Pseudonym ist Programm. Ich sehe mich als Nachfolger von Jesus Christus. Ich sehe mich nicht als Barcode-Christen, der einmal getauft, an der Himmelspforte nur seinen Barcode gescannt bekommt, um Einlass zu bekommen. Als Christ weiß ich, dass ich mir keinen Gott basteln kann, wie ich ihn gerne hätte. Es ist der Gott der Bibel. Es ist nicht Allah und es ist nicht Buddha. Darum bete ich keine Knochen oder Bilder an, es sind auch nur Idole oder Götzen. Sie sind nicht Gott und sie sind nicht Jesus. Ich habe kein Problem damit, wenn ich jemand mit einem T-Shirt sehe, auf dem Jesus lässig neben seinem Surfboard steht. Hier wird Jesus verherrlicht. Das T-Shirt wird nicht angebetet. Ein anderer sieht den Träger des T-Shirts und das Bildnis dieses Surfer-Jesus. Hier können jetzt verschiedene Dinge passieren. Der Betrachter fühlt sich beleidigt. Warum? "Sein Bild" von Jesus wurde entweiht. Er hätte gerne den geschunden Leib Jesu am Kreuz. Das ist sein Bildnis. Er schaut den Träger grimmig an. Sein Herz ist hart geworden. Ein anderer Betrachter sieht das gleiche Bild und freut sich daran, Jesus verherrlicht zu sehen, als den Mensch Jesu, der mit dir geht und bei dir ist alle Tage. Er lächelt den Träger an. Gott ist verherrlicht worden. Wo stehen wir? Welches Bild von Gott, welches Bild von Jesus haben wir? Was ist mit unserem Herzen passiert? Mehr als alles behüte dein Herz. Ich erfreue mich an einem Pastor Latzel, der noch ein brennendes Herz zu haben scheint. Vielleicht sieht er auch nicht diesen Marshmellow-Jesus, den sie uns immer verkaufen wollen. Ganz sicher sieht er den Jesus, der darum kämpft, dass die Menschen sich wieder zu Gott bekennen und nicht irgendwelche Geschäfte im Tempel abwickeln. Diese Geschäfte sind nämlich unser Götze. Diese Eitelkeiten sind nämlich unser Götze. "Sei du selbst." Unser Selbstbild ist von der Industrie manipuliert. Sind wir nicht selbst unsere Götzenanbeter geworden? Beten wir nicht uns selbst an? Wollen wir immer toll vor den anderen dastehen? Unser Erfolg im Leben - ist das nicht der Beweis, dass wir gut sind? Aber es geht letztlich nicht um uns. Ob ich beleidigt bin. Ob ich verletzt bin. Sind wir da bei Gott? Oder: Warum tut Gott uns das an? Wie kann Gott das zulassen? Warum entspricht Gott nicht meinem Bild? Die Gottesferne, die Gottes Volk im Alten Testament immer wieder gesucht hat, ist heute exakt unser Zeitgeist. Genau gleich. Und es wurde immer von Gott bestraft. Natürlich wollen viele keinen strafenden Gott. Sie wollen davon nichts hören. Unser Gott ist ein Gott der Liebe. Doch Jesus ist nicht der Jesus aus der Persil-Waschmittelwerbung. Er war nicht weichgespült. Er war die Liebe und ist aus Liebe ans Kreuz gegangen. Aber er muss auch Mann gewesen sein. Mann genug, um die Folter am Kreuz zu ertragen. Wie kann er uns Barcode-Christen ertragen? Wir sind es, die ihn beleidigen. Aber um das Thema nicht zu verfehlen: Wir sollten hinterfragen, warum und was wir an dieser Predigt nicht mögen. Ok, einer ist beleidigt, der andere ist Anwalt für die Unterdrückten der Zukunft, einer findet sie nicht gut formuliert und sagen darum, der Heilige Geist kann so was nicht sagen. Ich hab für genau den Jesus bezahlt, also will ich auch genau den Jesus haben. Den Pastor und genau diese Kirche. Amazon. Jesus-to-go. Mit Rückgaberecht, da Fernabsatz.
Johannes Hardtvor 1 Tag
@Herbert-Klupp: Sie sind sicher Katholik. Wir haben gute Kontakte zu Katholiken, auch zu Patres. Da achten wir sicher auch die anderen Ansichten. Aber können Sie mir eine einzige Bibelstelle nennen, die uns auffordert, Maria zu verehren? Maria selbst sagt: von nun an werden mich selig (glücklich) preisen alle Menschen, denn der HERR hat großes an mir getan. Ja, glücklich preisen, als besonders bevorzugt preisen sollen wir Maria. Sie ist uns in ihrem Glaubensgehorsam ein großes Vorbild. Aber zu verehren ist einzig der dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Was die Reliquien angeht: da kann ich Ihnen überhaupt nicht zustimmen. Zumal: woher wissen wir, ob die entsprechenden Fundstücke tatsächlich zu diesem oder jenem Märtyrer gehören. Das alles bringt uns von der Verehrung Gottes und Jesu ab. Ja, auch das Leben der Märtyrer und der Apostel sind uns ein großes Vorbild. Aber alles, was darüber hinausgeht - nein, für einen Evangelischen geht das nun mal nicht. Und die Bibel sagt, dass wir dem Glauben dieser Menschen nachfolgen sollen, aber nicht, dass wir sie verehren.
Herbert-Kluppvor 1 Tag
Liebe Lisette, ich achte Ihre Ansichten (sehr), von daher auch Ihre Ablehnung des sogenannten "Reliquienkultes". Als ein mögliches Argument dazu möchte ich hier anfügen, daß der Mensch nach dem Ebenbild Gottes gebildet ist. Ein Christ ist - durch Jesu Opfer - zudem gereinigt und gerechtfertigt vor Gott. Wenn man bei "gewöhnlichen" Christen nicht weiß, ob ihr Glaube wirklich echt war, weiß man es eben von den Aposteln und Märtyrern. Daher werden diese Menschen in ganz besonderer Weise verehrt. Maria zu verehren ist biblisch. Diese Glaubenszeugen zu verehren wird Gott daher angenehm sein. Jetzt kommt's: während in den "alten Zeiten" die Menschen von den Reliquien nicht anders denken konnten, als daß das ein "toter Schrott" ist, und die Verehrung eben "rein glaubengemäß", aber nicht rational oder materiell sinnvoll, wissen wir heute, daß in jedem Stück Knochen die volle (DNA-)Formel für diesen individuellen Menschen enthalten ist. Wenn Sie so wollen, hat die moderne Biologie hier die katholische Praxis bestätigt. Wir haben in den Reliquien nicht nur symbolisch ein Stück Heiligkeit vor uns, sondern DIE GANZE FORMEL DIESE MÄRTYRERS, WELCHE VON GOTT "GESCHRIEBEN" WURDE.
Herbert-Kluppvor 1 Tag
Diese Form der Kritik an der katholischen Kirche geht gar nicht. Da sieht man Ähnlichkeiten zu den Dschihadisten. Bilderzerstörung, Ausrottung der Heiligenverehrung und anderer gewachsener religiöser Bräuche sowie ein aggressives "zurück zu den Urtexten allein", das hat dieser Pastor gemeinsam mit anderen Islamisten. Dass er und andere radikale Protestanten uns heute wenigstens leben lassen, das muss man allerdings positiv vermerken.
Johannes Hardtvor 1 Tag
Was sollen wir nun hierzu sagen? @Wolfram.Dawin: Nun, persönlich halte ich mich an die vorgegebenen Predigttexte. Aber noch vor kurzem sagte mir ein Pfarrer, wenn ich bei ihnen predigen wolle, sie hätten sich besonders für eine Predigtreihe im AT entschieden. Das ist hier im Süden so eine Probe: statt der vorgegebenen Texte mehr AT. Kann man denken wie man will. Und der entsprechende Pfarrer ist eher liberal. Wieso behauptet Herr Latzel, dass seine Zuhörer Buddhafiguren haben oder Reliquien verehren. Aber, das kann ich aus Erfahrung sagen: selbst Christen halten sich solche Buddhafiguren, wohl eher aus Unwissenheit. Wieso hat Jesus denn die Händler aus dem Tempel vertrieben. War doch auch nicht so nett - oder? Und kann es nicht sein, dass Pastor Latzel das nun so wichtig wurde? Freikirchliche Pastoren halten sich doch auch nicht an vorgeschriebene Texte und niemand meckert darüber. Übrigens Ephiphaniaszeit: kennen die Christen das noch. Selbst bei Gläubigen höre ich immer "Heilige Drei Könige" - leider geht immer mehr die Klarheit des Evangeliums verloren. --- @goldtwallenstein: Interessante Idee. --- @Freundlich: Sie behaupten hier steile Dinge. Womit hat Pastor Latzel seinen Schäfchen gedroht? Wer bei uns klar sagt: das ist Gottes Wille, der wird eben heftig angegriffen. Vielleicht hätte ja Johannes der Täufer auch ein bisschen "lieblicher" reden sollen, nicht gleich mit Schlangen- und Otterngezücht und dann dem König Vorwürfe machen von wegen Ehebruch. Darüber wird doch bei uns längst lächelnd hinweg gesehen. Sie wissen doch, dass wir nicht falsch Zeugnis gegen unseren Nächsten ablegen dürfen. Gideon ist also eine tragische Figur des AT? Nun, das sagt mir alles. Gott hat mit Gideon gesprochen und sie verurteilen ihn? An welcher Stelle ruft Pastor Latzel zur Gewalt auf? Bitte, ganz konkret benennen. Ich finde es traurig, wie sehr das Evangelium Jesu zu einer Wohlfühlreligion verkommt. Oder man klagt die ganz falschen Leute an, die nicht so für Friede, Freude, Eierkuchen sind.
HGrFranki(Markus)vor 1 Tag
Ich bin froh, das es noch Männer wie Herrn Latzel in der ev. Kirche gibt. Wenn ich lese, was man diesem Mann nun alles unterstellt und wie er unter Druck gesetzt wird, dann werde ich traurig und wütend zu gleich! Die Männer, die Gott in der langen Geschichte der Bibel, in seinen Dienst berufen hat, waren alle total unterschiedlich. Da gab es welche wie Johannes, die alles in einer sehr liebevollen Art geschrieben und gesagt haben, aber es gab halt auch Männer wie Petrus oder später Paulus, die auch teilweise harte Worte verwendet haben. Auf den Inhalt kommt es an und da hat sich Pastor Latzel an die Bibel gehalten und nicht den Menschen nach dem Mund geredet. Gott segne Ihn dafür und gebe Ihm Kraft, all das was nach dieser Predigt gekommen ist und noch kommt zu überstehen. Wir leben ganz offensichtlich in der Zeit, in der immer mehr Menschen lieber der Lüge glauben als der Wahrheit. Wehe es wagt einer, die Wahrheit zu sagen, dann ist (leider auch schon in unserem Land) fast jedes Mittel recht, um diese Person zum Schweigen zu bringen.
Wolfram.Dawinvor 1 Tag
@Johannes Hardt: ja, das versuche ich bei jeder Predigt, so zu hören. Aber was will uns Gott denn durch diese Predigt wirklich wohl sagen, uns Christen. Ich höre erst mal die Worte des Predigers und höre Verwunderliches: da sollen die Hörer Latzels Reliquien und Buddhafiguren verehren? Glauben Sie das wirklich? Wer in diesen Gottesdienst geht und diese Predigten im Internet hört, der weiß doch, dass das ein Irrweg ist. Wen will Latzel dann mit dieser Kritik treffen? Und warum kann er dann diese Kritik nicht mit Respekt äußern, und ohne andere zu verletzen. Mir läge als Prediger immer mehr daran, andere zu gewinnen und zu überzeugen, als sie vor den Kopf zu stoßen. Das ist keine Stilfrage! Und die Entscheidung von Olaf Latzel für Predigten über Gideon in der Epiphaniaszeit anstelle der vorgeschlagenen Evangelientexte verrät mehr über den Glauben und die Theologie dieses Predigers als über Gottes Wort und Willen.
Wolfram.Dawinvor 1 Tag
@jesuslover: einen Kommentar zu Ihrem Pseudonym verkneif ich mir jetzt mal, lassen wir auch einfach mal gegenseitige Unterstellungen von wegen heiler Welt und Elfenbeinturm – ich kenne Sie nicht persönlich und Sie kennen mich nicht persönlich – und bleiben wir einfach mal bei der Sache, d.h. bei der beanstandeten Predigt: Olaf Latzel war es offenbar ein Anliegen, klare Grenzen zu markieren im Blick auf andere Religionen. Für mich bleibt die Frage, warum er dies in diesem verletzenden Ton getan hat? Ich kann nicht glauben, dass er sich im Ton vergriffen hat. Da kann ich auch denjenigen nicht zustimmen, die ihn mit dieser Begründung oder der, dass Wortwahl eine Geschmackssache sei, in Schutz nehmen. Ein ausgebildeter Pfarrer ist sich der Wirkung seiner Worte bewusst sein, das gehört einfach zu seiner geistlichen Verantwortung, sonst hätte er seinen Beruf verfehlt. Und Olaf Latzel weiß sicher auch, was er warum und wie sagt. Wer seine Predigten dann noch auf youtube hoch lädt, ist von starkem Sendungsbewusstsein erfüllt, und Olaf Latzel will wohl auch bewusst provozieren. So wie von Muslimen verlangt wird, dass sie ihr Verhältnis zu Hass, Gewalt und Hetze klären, so muss es auch eine evangelische Kirche und eine evangelische Allianz tun, wenn es in ihr noch um die Gute Nachricht von der Liebe Gottes geht und die darin begründete Gemeinschaft geht. Welchen Repressalien Christen an vielen Orten der Welt ausgesetzt sind, was sie für Ihren Glauben aushalten, das ist ein anderes Thema, zu dem wir als Kirche auch deutlich und klar Stellung beziehen müssen. Aber sich jetzt so einfach in diese Schar von Opfern einzureihen, wie Sie das tun, halte ich das für Hohn. Wenn Christen in Deutschland Widerspruch erfahren, hat das manchmal wohl auch – lesen Sie bitte genau: auch und nicht nur - damit zu tun, wie sie in den Wald hineinrufen. Der Ton wird rauer, in der Tat, aber nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Kommentaren zu dieser Predigt.
goldtwallensteinvor 1 Tag
Ich selbst bewege mich ideologisch im Spektrum zwischen Agnostizismus und Nihilismus, bin daher bezüglich dieser Diskussion weniger affektiv betroffen, verfolge sie vielmehr als interessierter Außenstehender. Wiewohl Herrn Latzel gegenwärtig ein wenig Gegenwind erfährt, gerade auch von Seiten seiner Brüder und Schwestern, wird ihm nach meiner Prognose, in größeren historischen Dimensionen gedacht, der Sieg zufallen.
egonsamuvor 1 Tag
Jesus war bestimmt kein "leiser Lulli" und hielt nichts von "political correctness". Er hat klar und deutlich die Botschaft von Nächstenliebe, vom einzigen, dreieinigen Gott, Vergebung und Gnade verkündet. Wer den Koran, das "göttliche" Handbuch des Islams kennt weiß, daß ALLE Nichtmuslime als Ungläubige bezeichnet werden, mit denen Moslems keine Gemeinschaft haben sollen. Sie müssen getäuscht, eingelullt und bei entsprechender Stärke der Muslime bekämpft werden, bis die ganze Welt islamisch wird. Dazu heißt es in der Sure 5, Vers 17: "Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: "Allah ist der Messias, der Sohn der Maria." Sure 5, Vers 51: "O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern (Freunden). Sie sind einander Beschützer (Freunde). Und wer sie von euch zu Beschützern (Freunden) nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg." Sure 8, Vers 39: "Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist." Danke Herr Pastor Latzel für die klaren Worte! So stelle ich mir Jesus vor, wie er kraftvoll die Frohe Botschaft verkündet! Leider wohnen wir gut 600 km weit, sonst säßen wir jeden Sonntag bei Ihnen in der ersten Reihe. Der Herr segne Sie!
Jörg Frahnowvor 1 Tag
Dr. Theo Lehmann pflegte einmal zu sagen: "Hat sich jemand bekehrt, hat sich jemand beschwert? Wenn beides mit Nein beantwortet wird, war die Predigt nicht viel Wert." Zu den Aufgaben von Evangelisten gehört also nicht in erster Linie, so zu reden und zu schreiben, dass die Hörer „Gefällt mir“ anklicken. Danke Herr Latzel für diese offene und gute Predigt, zeigt sie doch unter anderem, wer dem Wort Gottes glauben und Gehorsam schenkt, wird von System und Gesellschaft gehasst werden, wie z.B. zu Zeiten der DDR. Latzels Predigt sollte uns wieder Mut machen, das Kreuz aufzunehmen und nachzufolgen und nicht wie heute vielerorts üblich den Weg des geringsten Wiederstandes, der Vermeidung und der gesellschaftlichen Anerkennung zu gehen.
Markus Kennvor 1 Tag
Olaf Latzel hat eine glasklare Predigt gehalten, und er hat recht: Schon in der Bibel steht geschrieben, dass Licht und Finsternis nichts gemeinsam haben. Olaf Latzel ruft auch zur Nächstenliebe gegenüber Muslimen auf und dazu, dass wir uns vor verfolgten Muslimen stellen sollen. Was bitte sehr hat das mit Hetze zu tun?
Freundlichvor 1 Tag
Der große Fehler, den hier so viele machen, ist zu denken, Latzel hätte im Grunde genommen das Richtige gesagt und sich nur etwas zu harsch ausgedrückt. Das stimmt aber nicht. Latzels Denkansatz ist von Anfang an verkehrt. Er verfälscht das Evangelium und macht Christus zum Befürworter von Gewalt im Namen Gottes. Das ist Christus aber nicht. Jesus ist Opfer, nicht Täter. Dass Evangelikale das nicht erkennen, ist sehr traurig. Es zeigt eigentlich, dass man Christus nicht kennt. Olaf Latzel ist kein Christusverkünder, sondern er gehört zu den Widersachern Christi, der ans Draufschlagen glaubt statt an Jesus Christus. Das Gericht des Herrn, das Latzel seinen Schäfchen androht, wenn sie ihre Buddhafigürchen nicht entsorgen (wer hat denn sowas überhaupt?), wird er selber nicht überleben, wenn er nicht das Schwert in die Scheide zurücksteckt, wo es unserem Herrn zufolge hingehört. Gideon, dem der Pastor schon rein äußerlich mehr gleicht als Jesus, ist kein Vorläufer Christi, sondern eine tragische Gestalt des Alten Testaments. Der Vergleich mit den Pharisäern hinkt etwas, Zelot würde hier besser passen. Die Zeloten lehnten Christus bekanntlich ab und hätten Paulus fast umgebracht. Sie haben auch viele andere umgebracht und sich in einen Rausch des Tötens hineingesteigert. Im Islam passiert das heute auch, und wenn die Evangelikalen lieber Latzel folgen als Christus, geht es auch in diese Richtung. Das ist schwer zu verdauen. Besonders schwer für Latzel (der sich vermessenerweise auch noch "vor dem Heiland rechtfertigen" zu können glaubt). Der Heiland selbst wird ihm den Mühlstein um den Hals hängen. Wer Leichtgläubige zum ungerechten Zorn verführt, muss damit rechnen, dass sich der ganze Zorn des Weltenrichters gegen ihn selbst richten und ihn vernichten wird. Ich bin ja Katholik (@Johannes Hardt hat mich wohl schon "enttarnt" :-) aber das will nichts heißen. Christ und Antichrist kann ich trotzdem unterscheiden und bibelfest bin ich auch. Ich sage das nur, weil es solche Prediger wie Latzel in der Kirche schon öfters gab, die Katholiken bilden da keine Ausnahme. Schon die Kreuzzugsprediger und ihre Vorläufer in den damaligen Kirchenreformerkreisen suchten sich Beispiele aus dem AT, um ihren banntheologischen Reinigungswahn zu rechtfertigen, der in Mord und Totschlag endete. Banntheologische Denkmuster sind nicht nur schlecht für den interreligiösen Dialog, sie sind auch schlecht fürs Seelenheil, im Diesseits und im Jenseits.
Michael_73vor 2 Tagen
Ich hoffe Herr Latzel beginnt mit der Zerstörung der Götzen in dem Haus, wo er für gewöhnlich seine Predigten hält. Gideon begann zuerst im Haus des Vaters!
Manfredvor 2 Tagen
Ich habe mir gerade die Predigt angehört. Kritik übe ich an der Wortwahl bei der Buddha-Bezeichnung, den "Blödsinn" bei den islamischen Festen oder "Dreck" bei den katholischen, aber biblisch nicht begründeten Heiligen- oder Reliquienverehrungen. Das steht im Gegensatz zu seiner eindeutigen Aussage, die auch glaubhaft ist, Andersgläubigen mit Liebe zu begegnen. Eine Buddha-Figur gehört aber nicht in eine christliche Wohnung und wenn die Hinduisten Millionen Götter haben, kann sich ein Christ nicht einen von ihnen zusätzlich pachten. Es ging in der Predigt um eine eindeutige Orientierung für Christen und nicht um Hass gegen andere Menschen. Den scharfen Kritikern ist nicht bewusst, dass sie genau das tun, was sie beanstanden und reißen Teile der Predigt aus dem Zusammenhang. Der Gott der Christen und Allah ist nicht dasselbe. Das würde allen Menschen ganz klar bewusst werden, wenn in Deutschland nicht mehr die jüdisch-christlichen Werte im Grundgesetz Geltung hätten, sondern das islamische Recht herrschen würde.
Johannes Hardtvor 2 Tagen
Ach, noch eine Bemerkung: war die Predigt eigentlich islamkritisch? Habe davon nichts gehört. Es ging doch um die Christen, dass sie den Glauben an den einen wahren Gott nicht mit dem Islam mischen dürfen. Es ist keine Kritik am Islam, obwohl die ja wirklich angebracht wäre. Gideon hat auch zum wahren Glauben an den Gott Israels aufgerufen. Er hat die heidnischen Völker doch gar nicht kritisiert und auch nicht ihre Götter. Es ist klar: wenn ihr euch zum HERRN bekennt, dann haben die ganzen Götzenbilder nichts bei euch zu tun. Oder wie Elia sagt: wenn der HERR Gott ist, dann dient ihm allein. Baal und Jahwe: das geht einfach nicht. Und Jesus Christus und Muhammed: das geht eben auch einfach nicht. Keine Hetze, sondern: wählt euch heute, wem ihr dienen wollt.
Johannes Hardtvor 2 Tagen
@ThomasEausF: Oh, weh, oh, weh, ob Sie da nicht auch eine Anklage beim Staatsanwalt bekommen? Wie können Sie es wagen, so über den lieben "Miri-Clan" zu schreiben. Na ja, die bedrohen zwar die Bremer Bürger und auch die Anwälte vor Gericht, wenn da jemand nicht ihrer Meinung ist. Aber, so eng darf man das doch nicht nehmen? Wir müssen uns doch den Lebensgewohnheiten dieser lieben Menschen angleichen. Fragen Sie mal Ihre Kirchenleitung. Ein ähnliches Beispiel fand gerade vor kurzer Zeit in Hameln statt. Aus eben einem solchen libanesischen Familienclan versuchte ein junger Mann, aus dem 7. Stock des Gerichtsgebäudes sich einer Vernehmung zu entziehen. Leider ist er abgestürzt - 7. Stock. Sofort wurde die Polizei beschimpft, man habe ihn aus dem Fenster gestoßen. Die Familie riss Steine aus der Straße und verletzte 14 Polizisten. Allerdings habe nur wenige Zeitungen davon berichtet. Es ging ja auch nur um Polizisten. Es wäre ja schon interessant, wie die Kirchenleitung zu diesem Miri-Clan steht. Hat man schon mal mit ihnen gesprochen, ihnen erklärt, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist? Ihnen mal angeboten, dass sie ihr Leben durch Jesus ändern könnten. Das wäre ja die beste Lösung.
milanvor 2 Tagen
Danke esszetthi. Ja, das Otterngezücht bekommt Muffensausen. Es geht ans Eingemachte. Zu solchen Predigten erscheint den Ungeläuterten die biblische Wahrheit wie ein Spektrum und sie zittern. Schlimm genug, dass ihnen die Mehrheit bisher gefolgt ist. Doch immer mehr treten aus, weil sie ihnen nichts zu bieten haben außer Verpackung ohne Inhalt, also Religion pur. Jeder von neuem geborene Christ kann nichts anderes als die Wahrheit lieben. Wer sie nicht liebt, muss sich selbst die Frage stellen: bin ich überhaupt ein Nachfolger des Gekreuzigten, des Sohnes Gottes? Mit solchen Predigten kommt Schwung in die Welt; Kalte werden heiß und Laue werden kalt. Und es geschieht alles zur Ehre des einzig wahren Gottes, der Juden und der Christen.
ThomasEausFvor 2 Tagen
Auf Wikipedia kann unter "Olaf Latzel" (!) u.a. lesen: "Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) kritisierte die Predigten Latzels. „Das ist nicht das, was wir für den sozialen Frieden in unserer Stadt brauchen“, sagte Böhrnsen zu Radio Bremen." Wenn man wissen möchte, wie es um den sozialen Frieden in der Hansestadt Bremen bestellt ist und warum das so ist, dann kann man auf Wikipedia unter "Miri-Clan" einiges lesen. Unter http://zoelibat.blogspot.de/2009/07/verpisst-euch-hier.html erhält man einen etwas konkreteren und breiteren Einblick in die Probleme Bremens und ihre zugegebenermaßen vielschichtigen Ursachen.
Johannes Hardtvor 2 Tagen
@Jesuslover: Danke für die klaren Worte. Ich wundere und wundere und wundere mich: genau diejenigen, die andere als Pharisäer darstellen, halten sich wiederum für die, die doch nur "Liebe" predigen. Wobei sie wohl vergessen, dass die Liebe eben nicht Friede, Freude, Eierkuchen ist. Die Agape Gottes kann auch sehr hart sein. --- @Wolfram.Dawin: Ja, hören Sie die Predigt mal so: was will Gott uns sagen. Nicht zuerst den Menschen außerhalb der Kirche, sondern uns, die wir doch dazu gehören. Ich schreibe es noch mal: ich habe einen anderen Predigtstil als Pastor Latzel, aber er hat doch Recht. Und wenn wir Menschen vom falschen Weg abbringen wollen, dann müssen wir wohl auch mal sagen: "Halt! Hier geht es zum Abgrund." --- @joh.4-13: Ja, so isses! Auch die Allianzprediger gehen in die Knie vor der Welt. Bloß nicht anstoßen. Aber Gottes Wort hat immer schon angestoßen. Und ich denke noch daran, dass früher auch Ulrich Parzany oft "angestoßen" ist mit seinen klaren Worten. Und er ist ein solch gesegneter Prediger, der vielen den Weg zu Jesus, zum Heil, gezeigt hat. Und er versteht auch, was Pastor Latzel meint. Die Muslime verachten uns doch, weil wir nicht mehr klar sagen, was wir glauben. Alle noch mal die Predigt lesen. Pastor Latzel sagt auch klar, dass wir nicht zulassen dürfen, wenn Andersgläubige verfolgt werden.
dokovor 2 Tagen
Bin bekennender Christ. Stehe voll auf der Seite von Pastor Olaf Latzel. Es gibt nur den Dreieinigen Gott. Entsetzt bin ich insbesondere über die Reaktion der Amtskirche! Gibt es in unserem Land wirklich noch Demokratie, Meinungsfreiheit? Brauchen wir wieder eine Bekennende Kirche? Ich überlege mit anderen Christen derzeit, ob man diese Amtskirche überhaupt noch finanziell unterstützen darf oder aus dieser Kirche austreten sollte. Auf jeden Fall wollen wir unseren Glauben nicht so verleugnen lassen.
jesuslovervor 2 Tagen
@Wolfram.Dawin: Sie leben wirklich in einer heilen Welt. Aber das ist keine heile Welt. Unsere Brüder und Schwestern werden abgeschlachtet. Aber auch bei uns wird der Ton rauer. Wenn Christen, wie jetzt in Hamburg, oder letztes Jahr in Stuttgart für ihren Glauben (sogar) auf die Straße gehen, weil sie gesellschaftliche Entwicklungen nicht länger willenlos hinnehmen wollen, dann sind genau diese Leute, die jetzt Pastor Latzel angreifen und ihn aus dem Amt jagen wollen (Radio Bremen) und ihre Freunde von der Ultra-Linken, der Antifa und sogar aus den eigenen Reihen an vorderster Front dabei, diese als "Rechts" (Nazikeule) oder als Fundamentalisten (ISIS) zu bezeichnen. Im Glauben, bzw. in der Gewissheit, moralisch auf der richtigen Seite zu stehen, werden andere Meinungen, Predigtinhalte und die Menschen verleumdet. Die Inhalte sind nicht mehr wichtig. Da hat jemand Jehovah gesagt. Jehovah? Ja, ich hab's ganz deutlich gehört. Diese Demonstrationen sind ein Grundrecht. Die freie Predigt ist ein Grundrecht. Jedenfalls erkläre ich dies zum Grundrecht. Hier und heute. Und so wie sie jetzt Pastor Latzel schlachten wollen, haben sie jetzt Verständnis für die Schlächter und wetzen selbst das Messer, mit 1.Korinther 13? Liebe @Wolfram.Dawin. Ich sende Grüße in ihren Elfenbeinturm der Gerechtigkeit, der Liebe und des universellen Gewissens. Bitte machen sie mal das Fenster auf und schauen hinaus.
Wolfram.Dawinvor 2 Tagen
Was mich an Latzels Predigt stört und auch an den bisherigen Kommentaren, dass ihnen gemeinsam ist, dass geistliche Rechthaberei verbunden mit einem gepflegten Märtyrertum - wir sind die letzten gehorsamen und aufrechten Diener Gottes! - so gar nichts mehr von der Größe und Herrlichkeit Gottes widerspiegeln und von seiner Liebe zu allen seinen Geschöpfen. Was dabei dann herauskommt, ist modernes Pharisäertum, denn Pharisäer und Schriftgelehrte kannten ihre Bibel sehr genau und konnten damit wunderbar um sich schlagen. Und die beanstandete Predigt, die man ja sogar nachhören kann, klingt in meinen Ohren wie "ein tönend Erz und eine klingende Schelle" (1. Korinther 13) - eben weil vieles richtig ist, aber die Liebe fehlt. Und nach Galater 5,22 zählen Rechthaberei, Gehässigkeit und Provokation, wie sie in Latzels Predigt m. E. unüberhörbar sind, ja, so habe ich den Eindruck, geradezu gewollt sind, ausdrücklich nicht zu den Früchten des Geistes. Last but no least: "Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." Und: "Furcht ist nicht in der Liebe." 1. Johannes 4,16 und 17. Die Verteidiger mögen nun einwenden, dass sie diese Haltung auch bei den Kritikern vermissen. Mag sein, aber ich vermisse diese Haltung zuerst bei der beanstandeten Predigt und dann in den Kommentaren der Verteidiger Latzels. Hören Sie doch einfach mal die Predigt mit diesen Maßstäben im Hinterkopf (oder von mir aus im Herzen).
watchmanvor 2 Tagen
Latzel hat über Gideon gepredigt. Sauber und bibeltreu hätte man auch bei ähnlicher Klarheit ohne selbstprovoziertes staatswanwaltliches Theater predigen können - aber mit etwas Diplomatie sowie unter Verzicht auf predigtunwürdige Kraftwörter... - Sehr unangemessen war auch, dass und wie er in der Predigt seinen Vorgänger, Jens Motschmann, angegriffen (und unkorrekt zitiert) hat. Das kommt davon, wenn man zu sehr eifernd GEGEN-Predigten hält. 2. Kor. 4,5!
Hoppstaedtervor 2 Tagen
Dass Frau Motschmann so feige ist, hätte ich nicht erwartet. Das liegt wohl an den Ämtern in einer nicht mehr annähernd christlichen Partei. Wenn man einer Partei angehört, die sich als christlich bezeichnet und trotzdem die großzügigen Indikationen für Abtreibungen hinnimmt, sollte man besser still sein, wenn es darum geht, authentische Christen zu beurteilen.
joh4-13fvor 2 Tagen
Wir sollten gut überlegen, was wir sagen. Denn letztlich verwenden die Medien ja doch alles gegen einen: Wie die TAZ suggestiert, hat sich die Evangelische Allianz ja nun auch gegen Latzel ausgesprochen: "Deutliche Kritik an Latzel kommt nun erstmals auch von der bibeltreuen Evangelischen Allianz, der die Martini-Gemeinde angehört: Man dürfe Menschen nicht derart verletzen und vor den Kopf stoßen, sagt der Allianz-Vorsitzende Andreas Schröder, Pastor an der als evangelikal bekannten Neustädter Matthäus-Gemeinde: „Ich bin der Meinung, in dieser Weise geht das nicht.“" (http://www.taz.de/!153865/)
jesuslovervor 3 Tagen
Betroffenheit und Beleidigtsein. Huch. Jemand weckte mich aus meinem Wohlgefühl. Ich bin doch Christ. Wie kann ein Pastor so eine Predigt halten? Was sind wir eigentlich sonst für Predigten gewohnt? Wie machen es andere Kirchen, die Jesus und die Bibel im Mittelpunkt haben. Schauen wir einmal über den Tellerrand. Machen wir Besuche bei unser Verwandtschaft, den Baptisten, den Methodisten, den Charismatikern, gehen in eine ehrwürdige evangelische Kirche, besuchen unsere katholischen Verwandten, Brüder und Schwestern. Gehen mal in eine freie Gemeinde, in eine Brüdergemeinde. Wovor haben wir Angst? Da sehen wir dann klarer. Man muss uns nicht schonen. Wir sind Christen (sogar manchmal intelligent genug, einer Predigt zu folgen) und wissen um die Ewigkeit in Gottes Reich oder in der Verdammnis. Wenn man dies dauernd ausblendet, uns sagt, alles ist OK. Ihr habt schon eine Eintrittskarte für den Himmel. Macht euch keine Sorgen. Wir haben die Botschaft und wer etwas anderes als wir predigt, der ist ein Hassprediger. Man kann dem Pastor auch mal hinterher direkt sagen; Du das war aber hart heute. Oder: Du, das war ja ganz schön lau. Oder: Danke für die geile Predigt. Er wird es verstehen. Er ist nicht höher und nicht tiefer als du selbst. Auch ein Bedford-Strohm, ein Schneider, eine Käßmann, einen Latzel muss man ganz normal behandeln. Keine übermäßige Ehrerbietung. Wir sind Brüder und Schwestern. Was nicht geht: Wenn unsere Kirchenfunktionäre uns sagen, wie toll andere Religionen sind. Ja, Herr Bedford-Strohm, so kommt das rüber. Und dann denken ihre Schäfchen, da stimmt was nicht. Das wollen wir nicht. Anderen gefällt das, weil sie auch in den Medien und von der Politik immer gesagt bekommen, der Islam ist eine friedliche Religion. Wir bieten Yoga-Kurse und Ayurveda in der Gemeinde an. Man lernt es in der Schule. Wir laden Imame ein. Sie sagen, ist doch eh alles eins. Ja, das wäre toll. Ach, endlich keine Kriege mehr. Dann kann man Sonntags im Gottesdienst wieder ganz beruhigt von der Ewigkeit träumen, denn wir bauen alle gemeinsam ganz doll am Frieden. So funktioniert das aber nicht. Es gibt genügend Stellen in unserer Schrift, die uns immer wieder herausfordert. Wir sind Sünder. Und das wollen wir am Liebsten vergessen. Wir wollen uns einreden, dass wir ganz liebe Menschen sind und wir spenden ja auch an Terres des Hommes und geben einem Straßenmusiker oder einem Bettler etwas Kleingeld. Allein unter diesen Betrachtungen sollte sich die ganze Aufregung in Luft auflösen. Die Empörung. Die Betroffenheit. Das Beleidigtsein. Der Reflex andere Minoritäten beschützen zu wollen. Wir müssen uns zuerst annehmen, wie Christus uns angenommen hat, zum Lob Gottes. Wir sind die Kirche. Nicht die Denominationen. Die Gebäude. Wir Christen sind der Leib.
esszetthivor 3 Tagen
Hätte Olaf Latzel nicht so "brachiale" Worte wählen sollen, um wenigstens noch der Evangelischen Allianz in Bremen zu gefallen? - Johannes der Täufer war allerdings wesentlich drastischer: "Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?" (Mt 3,7) Und das Ergebnis? Die Leute kamen in Scharen - und taten Buße!
Danyvor 3 Tagen
Gut, das endlich klare Worte gesprochen werden. Wischiwaschi hatten wir lange genug, die Ernte sieht man. Schade, dass es als Angriff auf bestimmte Menschengruppen verstanden wird, wobei es doch um die Verehrung ihrer Götter geht. Die Bibel trägt die Handschrift EINES Gottes und nicht mehrer. Als Christen sollten wir das wissen. Wenn wir nachlesen, können wir erkennen, dass es diese Zeiten immer wieder gab und auch was sich dadurch entwickelte. Wir sollten es als Warnung verstehen und genau hinschauen, auf was wir uns besonders in dieser Zeit einlassen, wem wir Glauben schenken bzw. wen wir verehren. In der Bibel heißt es: Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir können frei entscheiden - über die Konsequenzen gibt uns die Bibel genau Auskunft. Warum sollten wir diese wichtige Botschaft verleugnen? Ich danke Herrn Latzel für seinen Mut, uns die Augen zu öffnen und wünsche ihm Kraft diesem Gegenwind standzuhalten.
Johannes Hardtvor 3 Tagen
@WPEV: Für was soll er sich nun entschuldigen?
Islamkritikervor 3 Tagen
@WPEF: Sie können sich die Predigt hier anhören und selbst entscheiden, ob es Ihrer Meinung nach Entschuldigungsbedarf gibt: https://www.youtube.com/watch?v=QRT6-rypEs0&x-yt-ts=1422579428&x-yt-cl=85114404 Ich sehe diesen nicht - im Gegenteil. Es ist eine Schande für Radio Bremen und andere Sender, wie die diese Predigt durch das linke Wunschdenken gefiltert haben und den Kern der Botschaft wohl absichtlich weggelassen haben und einzelne Sätze als Kern der Predigt dargestellt haben. https://www.youtube.com/watch?v=VGsqpA6Fi90 Andernorts nennt man diese wohl bewusst selektive Sichtweise auch im Zusammenhang der "Lügenpresse". Ich meine, das Wort ist berechtigt, denn "Wahrheit" verlangt auch "Vollständigkeit".
Johannes Hardtvor 3 Tagen
Ach, und ich habe Frau Motschmann immer für eine gute Politikerin gehalten. Ich nehme meine Meinung mit dem Ausdruck des Bedauern zurück. Klar, wenn man nur eines im Sinn hat: gewählt zu werden, da fragt man nicht nach Gottes Willen. Und wo, Frau Motschmann, werden denn andere Religionen nicht nur beschimpft, sondern deren Anhänger eingesperrt und grausam getötet? Hat der Pastor nicht klar zur Liebe den Andersgläubigen gegenüber aufgerufen? Aber klar: politischer Erfolg geht auch bei CDU-Menschen vor Bekenntnis.
Lisettevor 3 Tagen
Ich bin dankbar für die Stellungnahmen aus berufenem Munde. Die Predigt, um die es geht, habe ich mir zweimal angehört, zuletzt unter der Fragestellung, wen will der Pastor erreichen? Und was will er diesen Menschen mitteilen. Er ist Pastor und die Menschen kommen zu ihm, weil sie das Wort Gottes von ihm hören wollen. Und er sagt ihnen das pflichtgemäß. Er sieht das Neuheidentum, wie es mal hieß, den Synkretismus, das Vermischen und Zusammenlegen gegensätzlicher Werte, usw. Nun war es seine Pflicht, seiner Gemeinde zu sagen, was Gottes Wille ist, und was er von uns fordert (Im Grunde Micha 6, 8). Es war ein Appell an den Einzelnen, der in der Gesellschaft einen Kompass haben muss, damit der nicht von den irrigen Eintopfrezepten verkocht wird. Nun sagt Pastor Latzel das erste und wichtigste Gebot, und dass es Gott ernst mit diesem Gebot ist. Er sagt auch, was in der Geschichte Israels passierte, als dieses Gebot nicht mehr galt. Ich persönlich meine, dass die Auswahl dieser Bibelstelle sehr begründet geschah. Den Einwand mit den Moslems kann ich nicht verstehen, die gab es bei Mose noch nicht. Soll sich Herr Latzel eine Schere aus vorauseilender Demut vor anderer Religionen Götzen in den Kopf pflanzen? Ich meine, nein! Gott sagte dem Gideon klar, dass er sein eigenes Haus reinigen soll, dass er eine klare Richtschnur bekam. Und es war nur von dem Haus des Gideon die Rede bezüglich der Reinigung! Herr Latzel sagt mit Recht zu jedem einzelnen seiner Gemeinde, dass sie neben Gott nichts anderes verehren sollen. Ist das nun schon verboten? Oder vom Staatsanwalt prüfungsbedürftig? Sie sollen auch nicht religiöse Riten anderer Kirchen oder Religionen unterstützen. Nun kann man bei der Sprache, in der das geschah, anderer Meinung sein. Aber ein ernsthafter unvoreingenommener Kritiker müsste erkennen, worum es Pastor Latzel gegangen ist, ob seine Intention die Beleidigung oder ob seine Intention die Furcht vor dem lebendigen Gott war. Ich habe schon öfters bekundet, dass ich die katholische Kirche sehr schätze, aber dass ich den Reliquienkult ablehne. Für mich erscheint es mehr als gesellige Ausflüge, wo man einen Grund hat, wieder mal zusammenzukommen und Bekannte oder neue Menschen triff. Aber das geht mich einfache Frau nichts an. Pastor Latzel aber, der ein Hirtenamt einnimmt, hat recht – und mir war das neu – wenn damit irgend ein Sündenerlass versprochen wird, muss dazu aufgeklärt werden, dass das ein falsches Versprechen ist. Ich wusste auch nicht, dass der Segen Urbi et Orbi ein Sündenerlass bedeutet. Insofern gab er hierzu ein aufklärendes Wort. Was er bezüglich Buddha oder Hinduismus sagte, ist auch angekommen, nämlich diese Götzen oder Talismänner geben keinerlei Schutz. Und ein fröhlich verschmitzter Buddha, der sich nun wirklich in einem ausgezeichneten Ernährungszustand befindet, passt nun wirklich nicht zu dem geschundenen, gequälten Jesus, der dies um meinetwillen erlitten hat. Das war seine Botschaft. M.E. hat er die Pflicht zur Klarheit und zur Wahrheit. Pastor Latzel will den Menschen zu einer gottesfürchtigen Einstellung verhelfen, deren es bedarf, damit der Toleranzbegriff überhaupt Sinn macht (Habermas). Erst dann kann ich vernünftig mit einem anderen Religionsvertreter diskutieren, wo wir unterschiede haben und warum wir uneren Glauben bekennen, wie wir ihn bekennen. Dann können sogar gute Gespräche stattfinden und man kann gegenseitig Achtung und Respekt ausdrücken und gewinnen. Insofern hat Pastor Latzel m.E. einen gute aufklärende Predigt gehalten. Und wenn er von einer Frau gefragt wird, ob sie anstandshalber zum Zuckerfest gehen könne, soll er dann etwa seine Einstellung verleugnen und sagen: „O, das Zuckerfest ist doch schön und gesellig, da geh nur mal ruhig hin?“ Nein, er war ehrlich! Muslime kommen auch nicht zum Grillfest wegen der Halal-Gefahr. Nun, der viele Zucker ist auch nicht der Gesundheit wichtigste Notwendigkeit. Abschließend möchte ich zusammenfassen: Pastor Latzel hat seiner Gemeinde eine gottesfürchtige Richtschnur gegeben und diese plausibel begründet. Nun wissen diese Menschen, woran sie sind und können auch tolerant sein. Sie müssen aber nicht alles mitmachen und wissen auch warum. Sie sind sicherer in ihren Entscheidungen, weil sie wieder neu gefestigt wurden. Was nun aber auch ganz wichtig ist, das ist die Nächstenliebe. Auch daran hat er appelliert. Den Menschen annehmen, der Schutz braucht, ihn lieben, sich menschlich zeigen. In der Praxis des Miteinanders bewährt man sich als Christ ohnehin mehr durch Hilfe, Liebe , Annahme und Freundlichkeit. Aber man muss auch das Wissen um die zehn Gebote haben und Gott fürchten. Gott ist nicht der alte Weihnachtsonkel, der das schon durchgehen lässt. Und ganz ehrlich, in einem Gottesdienst mit einem Imam z.B., der das Kreuz leugnet, der mir streitig machen möchte, dass ich Gott „Vater“ nennen darf, wie es Jesus uns gelehrt hat, der nichts auf seinen Propheten und dessen Lebensweise kommen lässt (z.b. Zahl der erlaubten Frauen, Kinderheirat, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, Gewalterlaubnis, Züchtigung der Frau usw.), da bin ich schon dankbar, von Pastor Latzel eine solch klare Ansage gehört zu haben. Vielen Dank! Nun, die Kritik von Frau Motschmann sehe ich im Zusammenhang ihrer politischen Ambitionen. Und wenn ihr Mann 20 Jahre lang von der Kanzel das Gegenteil dessen gesagt hat, was er nun angesichts der Kandidatur seiner Frau vertritt, dann weiß ich, was ich davon zu halten habe. Noch ein Wort zu meinem Freund Herbert (ich weiß im Moment nicht mehr Ihren Nachnamen, Entschuldigung!), dem katholischen Foristen hier. Unser menschliches und sympathisches Verhältnis soll durch diese Predigt nicht beeinträchtigt werden. Sie wissen, dass ich Sie sehr schätze. Herr Latzel ist derjenige, der mir eine wichtige und notwendige Richtschnur empfiehlt. Das ist das Wort. In der Praxis weiß ich menschlich vernünftig damit umzugehen, das ist christliches Handeln.
johannvor 3 Tagen
Dass Frau Motschmann und Herr Schröder so reagieren ist Verständlich, es ist Ja bald die Bürgerschaftswahl! Im Evangelium des heiligen Johannes 12,43 wird uns wahrscheinlich die Antwort gegeben.
WPEVvor 3 Tagen
Wenn der Inhalt, Kompliment für die Offenheit und Sachlichkeit, gegen den Mainstream geht hier in Deutschland... dann geht die bedauerliche Unsachlichkeit gegen christliche Lehre, gegen die Lehre des Christus. Ich wünsche Pastor Latzel die Kraft sich dafür zu entschuldigen.
forlikvor 4 Tagen
Wenn jemand sich äußert, dann ist doch die erste und vorrangige Frage: Ist das wahr, was hier gesagt ist. Ist es wahr, dass wir die Unterschiede zwischen Christentum und Islam nicht verwischen sollen, z. B. „Es gibt nur einen wahren Gott. Wir können keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben.” Das ist wahr. Es stimmt völlig mit den Aussagen Jesu Christi überein, dass wir den Gott der Bibel ungeteilt und wahrhaftig lieben sollen. Ist es wahr, das es kein gemeinsames Gebet von Christen und Muslimen geben kann und „Das ist Sünde, und das darf nicht sein. Davon müssen wir uns reinigen.“ Das ist 100% wahr. Ist es wahr, dass wahrhaftige Christen uns fernhalten sollen von der Festlichkeiten der Moslems, die damit ihren falschen Gott ehren wollen? Das ist 100% wahr und den wahrhaft Bibel gläubigen Christen aufgetragen, aus der Vermischung sich zu lösen und sich damit eindeutig zu dem wahren Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus bekennen sollen. Ist es wahr, dass gläubige Christen keine Buddha-Statuen in ihren Häusern aufstellen: sollen „Das ist Götzendienst. Das gehört nicht zum Christen dazu.“ Ja, das ist wahr, das sollen wir als Gläubige nicht. Pastor Olaf Latzel hat gegen den Mainstream die Wahrheit gesagt und fundamentale Glaubensinhalte herausgestellt und Missstände kritisiert. Die Bibel trägt den Gläubigen auf: "Tretet entschieden für den überlieferten Glauben ein, der dem heiligen Volk Gottes ein für alle Mal anvertraut worden ist." Das steht im Judasbrief. Pastor Olaf Latzel hat in diesem Sinn gehandelt. Das nennt man Gehorsam gegen Gott.
Germanevor 4 Tagen
Nachdem ich mir diese Predigt angehört habe, komme ich zu dem beglückenden Eindruck, dass dieser Mann von Luther offenbar gelernt hat, der da sagte: »Mir ist lieber, dass ich zu hart rede und die Wahrheit zu unvernünftig herausstoße, als dass ich irgendeinmal heuchle und die Wahrheit für mich behielte. « Martin Luther Ich wünschte, wir hätten noch 1000 weitere solche 'Martin Luther'/Olaf Latzel! Die Gegner und Feinde Latzels scheinen noch nicht einmal im Alten Testament das Buch Esra gelesen zu haben, in dem berichtet wird, wie unter Esra die Juden sich von allen ihren ausländischen Frauen trennen müssen, um den Zorn Gottes vom Volk abzuwenden. Und diese Gegner scheinen auch nicht das neue Testament gelesen zu haben, denn sonst wären sie auf die Stelle gestoßen, an der Paulus den Korinthern und damit auch uns gebietet: »Zieht nicht in einem fremden Joch mit den Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Wie stimmt Christus mit Belial/Allah überein? Oder was hat der Gläubige mit dem Ungläubigen gemeinsam? «
liberty10vor 4 Tagen
Was kann von einer Politikerin wie Motschmann schon vernünftiges kommen. Es geht um die Sache und nicht um die vielgepriesene Toleranz, die derzeit zur Aufgabe des einzigen richtigen Glaubens, an Jesus Christus, durch die weichgespülten Befürworter der Gleichmacherei führt. Es war deshalb auch keine Hasspredigt sondern die biblische Wahrheit, an die sich sog. "Namenschristen" der verschiedenen Religionen nicht mehr erinnern. Davon ist auch die kath. Kirche nicht ausgenommen, weshalb sie berechtigt ihr Fett wegbekommen hat.
zehnundzweivor 4 Tagen
Was geht es denn den Staat an, was Latzel predigt? Ich dachte, wir befinden uns in einem demokratischen Staat, in dem zudem noch Staat und Kirche getrennt sind und in dem Religionsfreiheit herrscht. Je suis Olaf!
nellyvor 4 Tagen
Dass aus eigenen Reihen, der Bremischen Evangelischen Kirche Angriffe gegen die Wahrheit kommen, habe ich nicht anders erwartet. Dort sitzen Homosexuelle in hohen Rängen und in den "christlichen Kindergärten" etc., dort wird Gender als etwas Positives dargestellt und die wenigsten, die dort arbeiten, glauben überhaupt an Gott. In manchen Kindergärten wird einem verboten über Jesus zu sprechen. So,wie es in der Bibel auch steht, ist ER der Stein des Anstoßes. Über Gott zu reden geht gerade noch, aber bloß nicht zuviel. Die Muslime könnten daran Anstoß nehmen. Es herrscht in der BEK genau so ein Hierarchie-System,wie in der Welt sonst auch. Von oben wird Druck auf den darunter ausgeübt usw. Man kann natürlich auch hier nicht verallgemeinern, aber die Fäden ziehen meines Erachtens nach die, die gar nicht an Gott und schon gar nicht an sein Wort glauben, denn was kann man daran falsch auslegen, dass wir KEINE anderen Götter neben IHM haben sollen? Oder meinen die "vermeintlichen Christen", daß Gott im Neuen Testament plötzlich seine Meinung ändert? Nein, es steht deutlich in der Bibel, daß Gott immer derselbe bleiben wird und dass es keinen anderen Weg zu ihm gibt, außer durch Jesus. Wenn man das nicht glauben will und sich lieber seinen eigenen Gott bastelt, sollte man sich eben auch nicht Christ nennen. Wenn man sich aber Christ nennt, sollte man sich auch zu Gottes Wort stellen, ob man nun alles versteht oder nicht. ER bleibt eben GOTT und wir stehen nicht über ihm. Und, niemand wird ja gezwungen an ihn zu glauben, wie es in manch anderen Religionen der Fall ist. Wenn ich von Frau Motschmann lese, daß diese Predigt nicht dem Geist Jesu Christi entspräche, kann ich ihr nur raten, vielleicht nochmal die Bibel in die Hand zu nehmen. Jesus hat sehr klar gesprochen und ist extrem wütend geworden, als das Haus seines Vaters "missbraucht" wurde. Es gibt so einige Stellen an denen wir nachlesen können, wie klar und scharf Jesus manchmal gesprochen hat. Das ist unbequem, nicht wahr? Aber er hat uns eben auch kein bequemes Leben versprochen und die, die ernsthaft mit ihm gegangen sind, wurden auch sehr angegriffen und verfolgt. Ich denke, wenn wir Christen alle so mutig und klar wären, auszusprechen, woran wir glauben und dafür einzustehen, hätten wir hier in Deutschland langsam auch mit Verfolgung zu tun.
dollevor 4 Tagen
Ich würde mir wünschen das dieses Thema auch vor ein Gericht kommt, dann wird die Wahrheit weiter verkündigt werden. Auch Jesus wurde vor ein Gericht gestellt und ist uns heute allen bekannt. Auch Luther wurde vor den Kaiser zitiert. Das Evangelium ist dadurch immer nur gefördert worden, wie auch immer.
Torstenvor 4 Tagen
Die Gesellschaft hat die Menschen mit ihrer Einstellung, allem und jedem gegenüber offen zu sein, verändert. Dadurch hat sich die christliche Landschaft unbemerkt mit verändert, denn dieser Wandel ist natürlich an den Kirchenmitgliedern nicht spurlos vorbei gegangen. Und einmal Hand aufs Herz: Wer würde sich nicht darüber freuen, wenn es zwischen den religiösen Gruppen dieser Welt einmal einen Status Quo geben würde, so dass keine Kriege mehr aus unterschiedlichen Ansichten entstehen könnten? Krieg und Leid haben wir alle, auch wenn wir seit Jahrzehnten im Frieden leben hier in Europa, gründlich satt. Doch dieser Wandel passt nicht mit der Botschaft Jesu überein - zumindest mit einem Teil davon. Herr Latzel hat dies in seiner Predigt sehr deutlich herausgearbeitet: Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde. Wenn ein Moslem also für sich seinen Glauben auslebt, dann soll und muss er dies in Freiheit und gegenseitigem Respekt tun dürfen (wobei das Töten andersglaubender nicht dazu gehört; aber das Töten andersglaubender gehört ja auch nicht zu den Muslimen, sondern ist ein von ihnen getrennt zu behandelndes Problem). Ebenso muss ein Christ seinen Glauben genauso ausleben dürfen (und ja, auch ein Christ hat kein Recht einen Andersglaubenden zu töten; kommt nicht mehr so oft vor heute, sollte aber auch erwähnt werden; wir wollen ja nicht rückfällig werden). Und wenn beide einem ertrinkenden Menschen die Hand zur Hilfe reichen wollen, dann können sie problemlos zusammen dieses Werk vollbringen (und vielleicht würden sie es alleine auch gar nicht schaffen). Aber, mal folgendes Beispiel: muss man in einem Kaninchenzüchterverein zulassen, dass dort Mitglieder aufgenommen werden MÜSSEN, die sich einmal die Woche treffen wollen um ihrem anderen Hobby zu fröhnen: der Kaninchenjagd? Ich denke, dass es absurd wäre, einen Kaninchenzüchterverein dazu zu zwingen eine Sparte für Kaninchenjäger einzurichten, nur weil es irgendwo Menschen gibt, die so etwas machen wollen. Entschuldigt das vll. etwas seltsame Beispiel, aber es soll verdeutlichen, dass es Bereiche gibt, die zwischen verschiedenen Religionen einfach nicht zusammenpassen, und wo man auch nicht erzwingen muss, dass man in diesen Bereichen zusammenarbeitet - und dann, wenn man dies nicht machen will mit der verbalen Keule kommt und diese Ablehnung Hassrede nennt. Und ein Beispiel für die Inkompatibilität zwischen Islam und Christentum ist nun einmal die Person Jesus Christus. Sohnschaft und Göttlichkeit Jesu wird vom Islam nicht anerkannt. Mohammed schrieb (Sura 4,172): "Allah ist nur ein Gott. Fern ist es von seiner Heiligkeit, dass er einen Sohn haben sollte." (Sura 6,102): "Wie soll er einen Sohn haben, wo er keine Gefährtin hat... ." (Sura 72,4): "Er hat sich weder Gattin noch Sohn zugesellt." Können der Allah des Koran und der biblische Gott, der Vater, nach diesen Textstellen der gleiche Gott sein? Warum also beide Gruppen dazu zwingen, dass sie, gegen ihr Verständnis, daraus den gleichen Gott machen sollen, um z.B. gemeinsam Beten zu können? An Herrn Latzel wird sich dieser Konflikt nun exemplarisch entladen, und die Christen um ihn und in den Ev. Gemeinden, werden vor die Entscheidung gestellt, wo sie stehen wollen. Das wird keine leichte Aufgabe werden, denn dieser im Hintergrund stillliegende Konflikt ist nun mit einem Knall an die vorderste Front gerückt worden. Anstatt sich also langsam und systematisch mit diesem Wandel auseinander setzen zu müssen, wird es nun Knall auf Fall gehen müssen. Wo kann und will man zusammen arbeiten? Wo muss es sogar sein? Wo darf es geschehen? Welcher Teil des Glaubenslebens ist durch die eigene Gemeinde vor dem Eindringen von Außen zu schützen? Soll man oder will man hier keine Grenze aufzeigen? Wie hätte Jesus diesen Konflikt gelöst? Dazu wünsche ich unseren Geschwistern in den Kirchengemeinden Gottes Segen und die Leitung durch seinen Heiligen Geist.
esszetthivor 4 Tagen
Am Trinitatistag spreche ich im Gottesdienst das Athanasianische Glaubenbekenntnins, das so beginnt: "Wer da will selig werden, der muss vor allen Dingen den rechten christlichen Glauben haben. Wer denselben nicht ganz und rein hält, der wird ohne Zweifel ewiglich verloren sein." - Muss ich nun damit rechnen, dass ich wegen eines so harschen und ausgrenzenden Bekenntnisses auch Besuch vom Staatsanwalt bekomme?
Islamkritikervor 4 Tagen
Dass sich sogar die Evangelische Allianz von Herrn Latzel distanziert, ist jetzt auch wie es ist. Ich habe kein Wort gefunden, das unangebracht gewesen wäre Man hätte eher noch die Frage stellen müssen, ob Christen wirklich dazu aufgefordert sind, Menschen zu sich zu holen, die von ihrer Religion dazu aufgerufen sind, einen umzubringen. Feindesliebe ja - aber bedeutet das wirklich, wie ein Selbstmörder zu agieren?
Tabuvor 4 Tagen
Wenn das mit der Meinungsfreiheit so weiter geht, darf Open Doors Deutschland auf der Weltverfolgungskarte zukünftig "schraffiert" darstellen. Schraffiert werden dort Länder, in denen Christen bedrängt werden. Was ist dies anderes, wenn Christen wie Pastor Latzel öffentlich als Hassprediger und ähnliches bezeichnet werden und ein Berufsverbot öffentlich von Journalisten gefordert wird (Weser-Kurier). Meinungs- und Gewissensfreiheit war gestern!
Tabuvor 4 Tagen
Beim Weser Kurier wird in einem Kommentar eines Redakteurs jetzt sogar von der Kirche verlangt, dass Pastor Latzel entlassen werden soll. Das ist Gesinnungsjournalismus und Menschenjagd übelster Sorte. Solidarität mit Latzel: "Wir sind Latzel"
vor 4 Tagen
Ich bin fassungslos über unseren Staat und die Evangelische Kirche. Wer bei einer solchen Predigt, in der es nicht um Gewalt oder denunzieren anderer geht den Staatsanwalt einschaltet und unnötig öffentliche Mittel vergeudet hat echt eine Schraube locker. Wir in Deutschland lebende Bürger haben in unserem eigenen Land keine Meinungsfreiheit mehr. Sind denn wirklich schon so viele Menschen verdummt, dass sie richtig und falsch nicht mehr voneinander unterscheiden können. Richtig ist, dass Herr Latzel dazu aufgerufen hat, nicht mit islamischen Gläubigen oder Juden in einem Haus zu beten. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Von einem Dialogverbot war nie die Rede. Muslimen in Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen fordert er. Er macht einen Unterschied zwischen Sünder und Sünde. Er sagt unsere christliche Aufgabe ist es, sich vor Verfolgte zu stellen, auch wenn sie Muslime (Andersgläubige) sind. Wir sollen sie beschützen. Das heißt noch lange nicht, dass wir Ihr Zuckerfest feiern müssen oder sie unser Weihnachten. Außerdem sagt er, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Das steht sogar in unserem Grundgesetz. Daran sollten sich auch die Politiker halten. Diese Rechte wurden aus dem biblischen, christlichen Schöpfungsglauben hergeleitet: „Alle Menschen sind gleich geschaffen“, „der Schöpfer hat ihnen bestimmte unveräußerliche Rechte verliehen, zu denen Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören.“ Ich möchte noch Anfügen, dass Mohammed ein herumziehender Räuber war und Karawanen überfallen hat. Er war ein Feldherr und galt als der Vorzeigemuslime. Vergessen wir aber nicht, dass er 11 bzw. 9 Frauen hatte, obwohl die Höchstzahl sonst 4 waren. Eine Sonderregelung für den Prophet. Außerdem war seine Lieblingsfrau Aischa 6 Jahre alt als er sie heiratete und er vollzog die Ehe als sie 9 Jahre alt war. Das berichtete sie selbst. Nein mit solchen geistigen Vorbildern möchte ich keine Gemeinsamkeit haben. Das ist es, was Herr Latzel meint. Leider ist unsere Presse nicht mehr objektiv zu diesen Themen und interpretiert bewusst die Aussagen falsch. Da macht sich doch das Wort Lügenpresse in mir breit und zwar ohne, dass ich rechtes Gedankengut dabei hegen muss.
semperfidelisvor 4 Tagen
Pastor Pazarny betont zu Recht die Maxime,dass Christen nicht,fromme Christen schon gar nicht voneinander abrücken sollten,wo Kritiker einer Predigt diffamieren wollen-das schließt wohlmeinende Korrekturen untereinander nicht aus sondern ein (Wortwahl).
UlrichMottevor 4 Tagen
Frau Motschmanns Kritik an der Sprache von Herrn Pastor Latzel etwa bzgl. der Römisch-Katholischen Kirche teile ich voll und ganz. Frau Motschmann sollte allerdings klarstellen, daß sie den ökumenischen Dialog bejaht und damit die Aufgabe einer an Bibel und Bekenntnis gebundenen evangelischen Kirche die daran gebundene Lehre darzustellen. Papst Johannes Paul II. hat ja ausdrücklich (in Ut unum sint) gemahnt, Ökumene bloß nicht von der Wahrheitsfrage zu trennen. Und Frau Motschmann sollte auch ausdrücklich anerkennen, dass Herr Pastor Latzel Bibeltreue zeigte, als er im Gegensatz zur damaligen Erklärung von Frau Motschmann Frauenpredigt in seiner Gemeinde verwarf. Was wäre es für ein großartiges Zeichen, wenn beide Buße täten!
Robbovor 4 Tagen
er sprach die Wahrheit aus, was sich wenige Pastoren noch getrauen. Die Gemeinden die ihren Wohlfühlkurs beibehalten wollen und in ihrer Religiosität ersticken ,wundern sich ,das sich die wahren Christen sich in Hausgreisen Organisieren . Diese lau gewordene allversöhnende Christenheit in unserem Land wird noch ihre Rechnung bekommen . Danke Pastor Latzel für diese ermunternde Worte. Machen sie weiter. Alle die Jesus als ihren Herrn angenommen haben, stehen voll hinter ihnen. Maranata
Pälzergrischervor 4 Tagen
An den Worten des Herrn Pastors Latzel ist inhaltlich nichts auszusetzen, das wissen auch jene die ihn kritisieren. Aber warum kritisiert man eigentlich einen Christen, der klarstellt das es nur einen Weg zum Vater gibt? Könnte es daran liegen, das es die Shitzophrenie derer ist, die genau wissen das Christus ein liebender, aber auch kompromissloser Hirte ist? Eben diejenigen deren Unglaube und fehlende Treue zu den Worten des Gottessohns verwässern dessen wichtige Aussagen zugunsten eines schwammigen Toleranzbegriffes und vernachlässigen die Ihnen von Christius übertragene Verpflichtung zur Verkündigung des Wortes an alle Völker, also auch jenen die zu Uns kommen. Der Eigentliche Grund für Ihren Aufschrei scheint mir jedenfalls Angst, oder aber Scham über das eigene Versagen!
jesusfirstvor 4 Tagen
Wer sich die Predigt auf der homepage der Kirchengemeinde anhört, wird feststellen, dass Latzel deutlich zwischen Menschen und Sache unterscheidet. Getreu dem 1. Gebot und dem solus Christus der Reformation findet er klare Worte gegen Götzendienst. Zugleich bekennt er sich ganz klar zu Respekt und Liebe für Andersdenkede und Andersgläubige. Ja, er fordert deutlich dazu auf, sich, wo nötig, schützend vor sie zu stellen. Damit ist er bei aller Einfachheit der Sprache, die (anders als bei vielen unserer Kollegen) wenigstens jeder Zuhörer verstehen kann, in der Sache differenzierter als seine Kritiker, wenn sie pauschal von Hetze und dergleichen reden. Ulrich Parzany ist voll zuzustimmen: Hier müssen Christen zusammenstehen für die Freiheit des Wortes in Kirche und Gesellschaft und nicht aus (kirchen-)politischer Rücksichtnahme und Angst um die eigene (politische) Karriere voneinander abrücken. Sonst laufen mitten in einem freien Land viele Pastoren demnächst (oder schon jetzt???) mit unsichtbaren selbstverhängten Maulkörben rum.
Johannes Hardtvor 4 Tagen
Danke, Ulrich Parzany. Das ist ein Mann, der sich nicht den Ungläubigen angleicht. Ja, ich hätte auch nicht in jeder Hinsicht so gesprochen - ein bißchen hart. Der Vorsitzende der EA Bremen, Pastor Schröder meint:"Latzel habe diese Predigt zudem „zur Unzeit gehalten“ - einen Tag vor einer Demonstration in Bremen für Toleranz und Weltoffenheit, bei der die Stadt zeigen wollte, dass sie sich von der Pegida-Bewegung distanziert." Ach, die EA in Bremen will also auch mitmarschieren mit denen, die alles in einen Topf werfen: alle Religionen sind gleich? Das finde ich beschämend. Die EA muss sich ja nicht mit Pegida lieb haben, aber gegen diese Bewegung zu demonstrieren ist einfach unmöglich. Diese Pegida-Leute - egal wie man zu ihnen steht - sind stets friedlich und in der letzten Zeit sind Dinge in D passiert, die dieser Bewegung Recht geben. Liebe Allianzer, lest mal die Kommentare z.b. in der FAZ über diese Friedensbewegung gegen Pegida in Frankfurt. Von diesen Leuten solltet Ihr Euch distanzieren. Was ist denn Toleranz? Natürlich nur anderen Religionen und Linken gegenüber. Und das ist nicht mehr meine EA. Pastor Latzel hatte doch völlig Recht: trennt euch von allen falschen Göttern. Das hat ja auch nicht er verlangt, sondern Gott sagt das immer wieder. Auch wenn ich seine Wortwahl an manchen Stellen nicht so ganz feinfühlig finde, jetzt sehe ich gerade durch die Reaktion der EA Bremen um so mehr: er hat Recht mit seiner Warnung. Was haben übrigens diese schrecklichen Buddhafiguren in christlichen Häusern zu suchen? Wir brauchen mehr Pastoren und Lehrer wie Ulrich Parzany und nicht solche, die vor der Welt und deren Meinung einknicken.
Schauinslandvor 4 Tagen
Ich habe mir die Predigt auch angehört. Grundsätzlich finde ich sie völlig in Ordnung. Ob man Worte wie "sauber" im Zusammenhang von Treffen zwischen Vertretern von Religionen sprechen sollte oder von "Dreck" finde ich aber durchaus fragwürdig. Wie Herr Parzany schriebt, ist das Stilsache. Es wird aber auch klar, dass es Herrn Latzel nicht darum geht, andere Konfessionen oder Katholiken zu verärgern. Was er angreift, sind bestimmte Praktiken z.B. des Katholizismus womit jeder Protestant konform gehen dürfte. Trotzdem stellt er deren Glauben, so weit er sich auf Jesus Christus bezieht ja nicht in Frage. Und es geht Ihm darum darauf zu verweisen, dass das Christentum durchaus als intolerant wirkende Aussagen kennt, die ausschließlich sind. Wer das Fundamentalismus nennt, kennt das Fundament des Glaubens nicht. Ist Herr Latzel also ein Hassprediger (wie die TAZ schreibt)? Nein. Er interpretiert die Bibel nach seinem Erkenntnisstand. Seine Interpretationen, insbesondere in Stil und Wortwahl sichtbar werdend, muss man nicht teilen. Sie unterstehen der Meinungsfreiheit, für die wir uns ja in den letzten Wochen sicher alle stark gemacht haben. Und das ganz besonders in einer pluralistischen Kirche, deren Anspruch es ist, sich dem Wort Gottes zu stellen.
